Spielbericht gegen Eintracht Papenburg
- Spielbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2025/2026 – 11. Spieltag
TuS Holthusen vs. DJK Eintracht Papenburg 33:18 (15:8)
Heimbilanz bleibt makellos
Einen unspektakulären Start-Ziel-Sieg haben die Herrenhandballer des TuS Holthusen gegen das Tabellenschlusslicht DJK Eintracht Papenburg eingefahren. Im für den TuS bereits letzten Heimspiel der Regionsoberliga-Saison 2025/2026 gelang den Blau-Weißen ein glanzloser 33:18-Erfolg.
Mit 15 von 19 möglichen Akteuren, also mit fast voller Kapelle, ging die Mannschaft von Trainer Michael Hieronimus die unangenehme Aufgabe „Papenburg“ an. Dass man den Gästen überlegen war und seiner Favoritenrolle mit Blick auf das letztlich erzielte Endergebnis auch gerecht wurde, zeigte die Heimsieben allerdings nur phasenweise überzeugend. Während dabei die Abwehr- und Torhüterarbeit positiv waren und man immer wieder Bälle erobern konnte, blieb im Angriff vieles Stückwerk. Es fehlte an Struktur und Ideen, dazu kam eine schlechte Wurfauswahl. Dies sorgte fast die gesamte erste Halbzeit dafür, dass die Papenburger in Reichweite blieben. Erst die letzten Minuten vor sowie die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel entschieden die Begegnung zugunsten der Holthuser. Aus einem 11:8-Vorsprung wurde bis zur Pause ein 15:8 und zehn Minuten nach Wiederanpfiff war erstmals ein 10-Tore-Polster vorhanden. In der Folge war das Spiel geprägt von vielen Wechseln, einem nie aufsteckenden Gast sowie einer weiterhin soliden TuS-Defensive. Die Baustelle „Angriffsspiel“ konnte allerdings nur bedingt verbessert werden und sollte für die kommenden Aufgaben schleunigst positiver gestaltet werden. Unter’m Strich stand für die Hausherren mit dem 33:18-Endstand der siebte Sieg im siebten Heimspiel und das Wahren der Tabellenführung. Die Zielsetzung für diese undankbare Partie erfüllten die Schützlinge von Hieronimus somit mehr oder weniger deutlich und blicken nun auf das kommende Spiel. Dort wartet mit dem TSV Holtrop ein ähnlich wie Papenburg spielender Gegner auf die Rheiderländer, bei dem man sich erneut schadlos halten möchte, bevor es in das Topspiel bei der HSG Emden II geht.
TuS Holthusen: Steffen Luikenga (TW), Lucas Tapper (TW), Timm Wilke (4/1), Martin Hanssen (3), Jörg von der Recke (5/3), Johannes Kampen (2), Sven Wilke (4/1), Jörn Battermann, Jürgen Dreesmann, Marco Post (2/1), Thomas Pawlik (7), Michael Frese (1), Maik Hüncke (1), Florian Häfner (2), Heiko Kuper (2).
Schiedsrichter: Thomas Griesebock
Spielfilm: 3:1 (5. Min.), 5:2 (10.), 7:3 (15.), 9:4 (20.), 10:7 (25.), 15:8 (Halbzeit), 18:9 (35.), 20:10 (40.), 21:12 (45.), 24:13 (50.), 27:15 (55.), 33:18 (Ende).
Zeitstrafen: 1 (TuS) / 6 (DJK)
Siebenmeter: 6 – 6 Tore (TuS) / 4 – 2 Tore (DJK)