Spielberichte/Vorberichte 2026/2027
– Spielbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2026/2027 – 3. Spieltag
TuS Norderney vs. TuS Holthusen 24:24 (13:17)
Punktverlust auf der Insel
Bekanntlich gibt es Punkteteilungen im Sport, bei denen man sich trotzdem wie der eigentliche Sieger fühlt. Bei den Herrenhandballern des TuS Holthusen war das Gastspiel beim TuS Norderney das genaue Gegenteil. Trotz zwischenzeitlichen Führungen mit bis zu vier Toren mussten die Rheiderländer die Rückreise mit nur einem Zähler im Gepäck antreten und sich mit einem 24:24-Unentschieden begnügen.
Wie zu erwarten war, konnten die Norderneyer vor heimischer Kulisse mehr Personal aufbieten als in der Vorwoche und hatten auch wieder ihren gelernten Keeper zwischen den Pfosten. Auf der Gegenseite reiste der Holthuser Tross um Trainer Michael Hieronimus mit neun Feldspielern und zwei Torhütern an. Somit waren Wechselmöglichkeiten auf beiden Seiten nur überschaubar vorhanden. Der Start in die Begegnung verlief mit Blick auf Holthuser Torerfolge äußerst zurückhaltend. Schnell liefen die Gäste einem Rückstand hinterher, kamen nach der ersten Zeitstrafe für die Hausherren aber besser in die Partie und drehten, auch dank einiger guter Paraden von Lucas Tapper im Tor des TuS und Toren von Jörn Battermann, der mit acht Treffern bester Torschütze werden sollte, den Rückstand bis Mitte des ersten Durchgangs. Absetzen konnte man sich allerdings vorerst noch nicht, das Spiel blieb bis fünf Minuten vor der Pause ausgeglichen. Danach schalteten die Holthuser einen Gang hoch, ließen nur noch einen Gegentreffer zu und zeigten offensiv eine sehr gute Phase, die mit fünf Toren belohnt wurde. So gingen die Hieronimus-Schützlinge mit einem 17:13-Vorsprung in die Kabine.
Auch die ersten Minuten nach dem Wechsel blieb es bei der 4-Tore-Führung der Gäste. Was dann jedoch im Holthuser Angriff passierte, war passend formuliert „erbärmlich“. Fehlwürfe, Abspielfehler und mangelnde Konsequenz wechselten sich munter ab und sorgten dafür, dass die Blau-Weißen ganze 14 Minuten ohne eigenen Treffer blieben. Die Heimsieben machte offensiv jedoch auch keinen wirklich besseren Eindruck und konnte die sehr schwache Phase der Holthuser nur bedingt nutzen, schaffte nach knapp 53 gespielten Minuten allerdings doch den ersten Ausgleichstreffer nach zuvor 40 Minuten, in denen die Auswärtssieben vorne lag. Als wäre dieser Nackenschlag nicht schon ausreichend genug gewesen, sollte ein weiterer noch folgen. Denn die Gäste setzten sich tatsächlich direkt danach wieder auf drei Tore ab. Bei nur noch 3 ½ Minuten Restspielzeit war der Auswärtssieg zum Greifen nah. 90 Sekunden, die nächsten Ballverluste und drei Norderneyer Tore später war diese Hoffnung aber schon wieder passé. Und weil es in den letzten beiden Minuten keiner Mannschaft gelang, einen weiteren Treffer zu erzielen, endete die Partie letztlich 24:24 und ließ enttäuschte Holthuser zurück, die sich auf der langen Reise nach Hause sicherlich noch einige Male über den verschenkten Zähler geärgert haben dürften.
Mit 3:3 Punkten nach drei Spielen kann man den Saisonstart der Holthuser als durchwachsen beschreiben. Fünf Wochen hat man nun Zeit, sich auf das nächste Match vorzubereiten. Zu Gast im Rheiderland ist mit dem TV Cloppenburg 2 dann eine gänzlich unbekannte Mannschaft, die bisher erst einmal aktiv war, hierbei aber deutlich gewinnen konnte.
TuS Holthusen: Lukas Tapper (TW), Lars de Buhr (TW), Martin Hanssen ( 2), Jörg von der Recke (2), Sven Wilke (2), Jörn Battermann (8/6), Jürgen Dreesmann (4), Thomas Pawlik (3/1), Maik Hüncke (3), Florian Häfner, Heiko Kuper.
Schiedsrichter: Sören Schlegel
Spielfilm: 1:1 (5. Min.), 5:4 (10.), 6:6 (15.), 7:9 (20.), 12:12 (25.), 13:17 (Halbzeit), 16:19 (35.), 16:20 (40.), 17:20 (45.), 19:20 (50.), 21:23 (55.), 24:24 (Ende).
Zeitstrafen: 4 (TuS) / 4 (Norderney)
Siebenmeter: 10 – 7 Tore (TuS) / 6 – 5 Tore (Norderney)
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– Vorbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2026/2027 – 3. Spieltag
TuS Norderney vs. TuS Holthusen
Samstag, 26.09.2026 – Anwurf: 15:45 Uhr
Spielort: Schulzentrum Norderney (An der Mühle, 26548 Norderney)
Schiedsrichter: Sören Schlegel
Ausfälle: Steffen Luikenga, Timm Wilke, Johannes Kampen, Markus Janssen, Keno Poppen, Michael Frese
Bilanz (seit der Saison 2010/2011): 5 Siege – 0 Unentschieden – 3 Niederlagen
Das zweite Gastspiel der neuen Saison ist für die Holthuser Herrenhandballer zugleich die Auswärtspartie mit dem höchsten Aufwand. Die Reise führt die Mannschaft von Trainer Michael Hieronimus nach Norderney, wo mit dem heimischen TuS eine weitere hohe Hürde auf die Rheiderländer wartet. Duelle beider Teams auf der Insel standen zuletzt für Spannung bis zur letzten Sekunde. In den beiden vergangenen Begegnungen in der kleinen Norderneyer Halle durften einmal die Holthuser und einmal die Hausherren über Erfolge mit nur einem Tor Differenz jubeln. Somit darf auch nun wieder mit einer äußerst engen Partie gerechnet werden. Während die Blau-Weißen bereits zweimal aktiv waren und ein ausgeglichenes Punktekonto aufweisen, startete Norderney am vergangenen Wochenende mit einer Niederlage bei der SG Aurich-Marienhafe III überraschend negativ in die neue Spielzeit. Allerdings reisten die Insulaner auch nur mit sieben Akteuren und ohne gelernten Torwart an. Diese personelle Situation dürfte bei einem Heimspiel sicherlich deutlich anders aussehen. Der TuS will den Derbysieg gegen Warsingsfehn unbedingt veredeln und in die danach folgende fünfwöchige Pause nur zu gerne mit dem zweiten Sieg in Folge gehen. Dafür muss man allerdings wieder eine sehr griffige Abwehrarbeit abliefern und benötigt viel Hilfe von den Torleuten. Und auch der Angriff wird mit derselben Intensität wie im ersten Durchgang des Warsingsfehn-Spiels performen müssen, dieses Mal allerdings während der gesamten 60 Minuten. Gelingt die Umsetzung dieser Vorgaben, ist ein einfacher oder doppelter Punktgewinn möglich. Elf Spieler stehen Hieronimus aktuell zur Verfügung, eventuell stößt ein weiterer zur Zeit angeschlagener Akteur noch dazu. Der Sportkamerad Sören Schlegel wird sich um die Einhaltung der Regeln kümmern und die Partie um 15:45 Uhr anpfeifen.
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– Spielbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2026/2027 – 2. Spieltag
TuS Holthusen vs. SV Warsingsfehn 32:21 (18:10)
Wilke-Show beim Holthuser Derbysieg
Die saisonübergreifend drei Spiele andauernde Niederlagenserie haben die Holthuser Herrenhandballer zum perfekten Zeitpunkt beendet. Angeführt vom sehr starken Sven Wilke, mit 12 Treffern erfolgreichster Torschütze der Partie, feierten die Schützlinge von TuS-Coach Michael Hieronimus einen hochverdienten 32:21-Derbysieg gegen den SV Warsingsfehn.
Lediglich drei Akteure standen Hieronimus nicht zur Verfügung, sodass er die Qual der Wahl aus 15 hochmotivierten Spielern hatte. Auf der Gegenseite reiste eine ersatzgeschwächte Fehntjer Mannschaft ins Rheiderland, die nur äußerst wenige Wechseloptionen hatte. Den besseren Start in die Begegnung erwischten trotzdem die Gäste, die vor allem über die Außenpositionen erfolgreich waren oder Strafwürfe herausholen konnten. Die erste Überzahlsituation nutzte die Heimsieben dann jedoch direkt aus, um erstmals in Führung zu gehen. Und diese gab man bis zum Ende auch nicht mehr her. Während die Offensive des TuS im ersten Durchgang sehr spritzig wirkte und sich in nahezu jedem Angriff eine klare Wurfgelegenheit erspielte, brauchte die Abwehrreihe etwas mehr Anlaufzeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Spätestens nach einer Viertelstunde hatten sich die Hausherren aber endgültig auf die Gäste eingestellt und bauten ihren bis dahin noch knappen Vorsprung kontinuierlich aus. In dieser Phase zeigten die Holthuser eine sehr ansprechende Leistung und konnten sich sowohl im Tor und der Defensive auszeichnen als auch nach vorne immer wieder mit schnellem Spiel und starkem Durchsetzungsvermögen Torerfolge feiern. Beim 18:10-Pausenstand war bereits mehr als eine Vorentscheidung gefallen.
Sechs Minuten nach Wiederanpfiff dürften dann auch alle leisen Restzweifel beiseite gelegt worden sein. Denn weil man hinten gar nichts zuließ und vorne vier weitere Male netzte, verpuffte eine eventuelle SVW-Aufholjagd schon bevor sie überhaupt beginnen konnte. Im Gefühl des nun sicheren Sieges blieb der TuS zwar defensiv weiter aufmerksam, verlor im Angriff aber das ein oder andere Mal zu oft den Kopf und verpasste es, die Führung noch deutlicher zu gestalten. So war die Partie in den letzten zwanzig Minuten eher durchwachsen und für die Zuschauer wahrlich nicht vergnügungssteuerpflichtig. Am Ende sollte allerdings ein nie gefährdeter und auch in der Höhe verdienter 32:21-Derbysieg auf der Anzeigetafel stehen.
Mit nun 2:2 Punkten sind die Holthuser hoffentlich in der neuen Spielzeit angekommen, haben die Kräfteverhältnisse im Landkreis wieder gerade gerückt und gehen mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung auf das nächste Spiel. Dieses führt die Rheiderländer in zwei Wochen nach Norderney.
TuS Holthusen: Steffen Luikenga (TW), Lukas Tapper (TW), Martin Hanssen, Jörg von der Recke ( 5), Johannes Kampen (1), Sven Wilke (12), Markus Janssen (1), Jörn Battermann (4/2), Jürgen Dreesmann, Marco Post, Thomas Pawlik (6), Michael Frese, Maik Hüncke (1), Florian Häfner (1), Heiko Kuper (1).
Schiedsrichter: Theodor Beekmann
Spielfilm: 3:3 (5. Min.), 5:4 (10.), 10:7 (15.), 13:7 (20.), 16:8 (25.), 18:10 (Halbzeit), 22:10 (35.), 24:12 (40.), 25:14 (45.), 26:17 (50.), 29:18 (55.), 32:21 (Ende).
Zeitstrafen: 1 (TuS) / 4 (SVW)
Siebenmeter: 5 – 3 Tore (TuS) / 9 – 6 Tore (SVW)
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– Vorbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2026/2027 – 2. Spieltag
TuS Holthusen vs. SV Warsingsfehn
Samstag, 12.09.2026 – Anwurf: 17:00 Uhr
Spielort: Oberschule Weener (Floorenstraße, 26826 Weener)
Schiedsrichter: Theodor Beekmann
Ausfälle: Timm Wilke, Jürgen Dreesmann, Lars de Buhr, Keno Poppen
Bilanz (seit der Saison 2010/2011): 10 Siege – 0 Unentschieden – 0 Niederlagen
Bereits am zweiten Spieltag steht das mittlerweile einzig verbliebene Landkreis-Derby auf dem Programm. Am kommenden Samstag begrüßen die Holthuser Herrenhandballer den SV Warsingsfehn zur gewohnten Anwurfzeit um 17:00 Uhr in der heimischen Oberschulhalle in Weener. Während der TuS sich knapp beim TV Meppen geschlagen geben musste, konnten die Fehntjer ihr Auftaktspiel am Ende deutlich gegen die neu formierte SG Aurich-Marienhafe III gewinnen und stehen nach dem ersten Wochenende ganz oben im Tableau. Allerdings haben auch erst die genannten beiden Spiele in der Regionsoberliga Nord stattgefunden und eine Tabelle nach einem „halben“ Spieltag bekanntlich keinerlei Aussagekraft. Wie bereits in den vergangenen Aufeinandertreffen beider Teams dürfen die Zuschauer sich auf ein sehr körperliches und intensives Spiel einstellen. Dabei gehen die Schützlinge von Michael Hieronimus sicherlich als leichter Favorit in die Partie, müssen aber vor allem mit Blick auf die Abwehr- und Torhüterleistung eine deutliche Leistungssteigerung abliefern, um für die gewünschten ersten Punkte in Frage zu kommen. Die Niederlage in Meppen war ein sehr guter Gradmesser für das Niveau, das in dieser Spielzeit zu erwarten sein wird. Um nicht direkt in der unteren Tabellenregion rumzudümpeln, müssen die Rheiderländer alles reinwerfen, was aktuell möglich ist, und sich in erster Linie voll und ganz auf sich selbst fokussieren. Eine cleverere Wurfauswahl und Mischung aus Tempo und Geduld im Angriff werden darüber hinaus entscheidende Faktoren sein. Für die Mission „Derbysieg“ stehen Hieronimus aller Voraussicht nach 13 Akteure zur Verfügung. Die Spielleitung übernimmt mit Theodor Beekmann ein erfahrener Unparteiischer.
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– Spielbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2026/2027 – 1. Spieltag
TV Meppen vs. TuS Holthusen 36:33 (16:13)
Niederlage zum Auftakt
Im Duell „Jung gegen Alt“ haben die Herrenhandballer des TuS Holthusen am späten Sonntagnachmittag beim TV Meppen eine Auftaktpleite kassiert. Gegen einen sehr starken Kontrahenten leistete man sich letztlich ein paar Fehler zu viel und musste die Heimreise mit einer 33:36-Niederlage im Gepäck antreten.
Nach der langen spielfreien Zeit kamen die Schützlinge von Trainer Michael Hieronimus nur sehr schleppend in die Partie. Das hohe Tempo, das die blutjunge Meppener Mannschaft während der gesamten 60 Minuten abspulte, stellte die Holthuser direkt vor so manche Herausforderung. Vor allem über die schnelle Mitte gelangen der Heimsieben diverse einfache Tore, auch wenn die Ausführung eben jenes Anwurfs häufig hätte einkassiert werden müssen. Da dies nicht passierte, liefen die pfeilschnellen Meppener immer wieder über die Außenbahnen ungestört Richtung Holthuser Tor und legten eine sehr ordentliche Abschlussquote an den Tag. Auf der Gegenseite waren die Holthuser Torerfolge in weiten Teilen hart und zumeist individuell erarbeitet. Sowohl über den Kreis als auch über beide Außenpositionen konnten die Rheiderländer sich nur sehr selten klare Wurfpositionen erspielen. Nichtsdestotrotz kämpften sich die Gäste in die Begegnung und hielten Anschluss. In den letzten zehn Minuten des ersten Durchgangs musste man dem hohen Tempo allerdings Tribut zollen und traf zu viele falsche Entscheidungen, sodass Meppen sich ein 3-Tore-Polster aufbauen konnte.
In seiner Halbzeitansprache machte Hieronimus seinen Akteuren deutlich, dass eine deutlich bessere und vor allem aggressivere Abwehrarbeit notwendig ist, um das Spiel zu drehen. Die Umsetzung scheiterte jedoch zunächst recht kläglich. Viel mehr sah es danach aus, als würde der TVM die Partie in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff vorentscheiden können. Mit drei Toren in Folge und einem 6-Tore-Vorsprung brachten sie den TuS ins Taumeln, aber die deutlich ältere Holthuser Sieben fiel nicht. Ganz im Gegenteil: Plötzlich hatten die Gäste ihre beste Phase und kämpften sich Tor um Tor zurück. Mitte der zweiten Halbzeit gelang erstmals seit der 19. Minute der Anschlusstreffer und der Glaube an etwas Zählbares war wieder vollends geweckt. Trotz der weiterhin sehr schnellen Gegentore und ausbaufähiger Abwehr- und Torhüterleistung glichen die Holthuser dann auch in der 52. Minute aus und waren drauf und dran, erstmals in Führung zu gehen. Zum Leidwesen der Gäste leitete ein sehr zweifelhafter Siebenmeter für die Meppener eine für den TuS unglückliche Crunchtime ein. Ausgerechnet der beste Torschütze des Spiels, Jesper Hülsmann, der zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr hätte spielen dürfen, traf zur erneuten Führung für die Heimsieben und im Anschluss musste man auch noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Mehr als zwei weitere Male der Anschlusstreffer sollte den Holthusern nicht mehr gelingen. Mit dem zweiten Kempa-Tor besiegelte der TVM die Holthuser Niederlage und durfte am Ende einen 36:33-Erfolg feiern.
Mit etwas mehr Spielglück wäre für den TuS auch ein Punktgewinn denkbar gewesen, mit Blick auf den gesamten Spielverlauf musste man sich jedoch auch eingestehen, dass die Hausherren nicht unverdient beide Zähler auf ihrer Habenseite verbuchen durften. Am kommenden Samstag geht es für die Holthuser direkt weiter. Dann erwartet man den SV Warsingsfehn zum ersten Heimspiel der Saison in der Oberschulhalle in Weener.
TuS Holthusen: Steffen Luikenga (TW), Lukas Tapper (TW), Lars de Buhr (TW), Martin Hanssen ( 6), Jörg von der Recke (4), Johannes Kampen, Sven Wilke (5), Markus Janssen (5), Jörn Battermann (1/1), Jürgen Dreesmann (1), Thomas Pawlik (6/3), Michael Frese (2), Maik Hüncke (2), Heiko Kuper (1).
Schiedsrichter: Michael Machon
Spielfilm: 2:1 (5. Min.), 6:3 (10.), 8:6 (15.), 12:10 (20.), 14:12 (25.), 16:13 (Halbzeit), 19:14 (35.), 22:19 (40.), 25:23 (45.), 28:27 (50.), 31:30 (55.), 36:33 (Ende).
Zeitstrafen: 2 (TuS) / 2 (TVM)
Siebenmeter: 6 – 4 Tore (TuS) / 1 – 1 Tor (TVM)
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– Vorbericht –
Regionsoberliga Nord – Saison 2026/2027 – 1. Spieltag
TV Meppen vs. TuS Holthusen
Sonntag, 06.09.2026 – Anwurf: 17:00 Uhr
Spielort: Stadt-Sporthalle Meppen-Altstadt (Nagelshof, 49716 Meppen)
Schiedsrichter: Michael Machon
Ausfälle: Timm Wilke, Marco Post, Keno Poppen, Florian Häfner
Bilanz (seit der Saison 2010/2011): Fehlanzeige
Manege frei, es geht wieder los! Am späten Sonntagnachmittag startet für die Herrenhandballer des TuS Holthusen die neue Saison in der Regionsoberliga Nord mit einem Auswärtsspiel beim TV Meppen. Nach 4 ½ Monaten ist es für die Mannschaft von Trainer Michael Hieronimus das erste Pflichtspiel gegen einen quasi unbekannten Gegner und außerdem zugleich ein Kaltstart. Denn bedingt durch überschaubare personelle Besetzungen und Terminfindungsthemen haben die Blau-Weißen in ihrer mehrwöchigen Vorbereitung zwar keine Testspiele absolvieren können, sich aber dafür nicht weniger intensiv auf die neue Spielzeit vorbereitet. Abgerundet wurde diese Phase am vergangenen Samstag mit einem Trainingstag. Das Team hat auf jeden Fall Lust auf die kommenden Aufgaben und wird beim Vorjahresfünften der letztjährigen Regionsoberliga West direkt ordentlich gefordert werden. Durch Umstrukturierungen sind die Meppener eine von drei Mannschaften, die zukünftig nach Ostfriesland reisen dürfen, und für den TuS ein nahezu gänzlich neuer Kontrahent. Bis auf ein kurzes Aufeinandertreffen bei einem Vorbereitungsturnier vor einigen Jahren sind sich beide Farben noch nie begegnet. Im eng zusammengelegenen Verfolgerfeld des verlustpunktfreien Meisters HSG Osnabrück II leisteten sich die Schützlinge von Timo Hämmerling letztlich ein paar Minuspunkte zu viel und mussten nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr auf einem Mittelfeldplatz in die Sommerpause gehen. Mit Jesper Hülsmann stellte man allerdings den mit Abstand besten Torschützen aller drei Regionsoberligen (143 Tore in 14 Spielen, darunter 45 7m-Tore). Die Rheiderländer Abordnung, die die Reise ins Emsland antreten wird, darf sich auf ein Duell auf Augenhöhe einstellen und wird direkt alles investieren müssen, um möglichst mit etwas Zählbarem im Gepäck die Rückreise antreten zu können. Dafür stehen Hieronimus aktuell 14 Akteure, darunter drei Torhüter, zur Verfügung. Personell passt es also schon einmal, nun gilt es, das vorhandene Potential auch auf die Platte zu bekommen. Dabei wird der Schlüssel zum Erfolg wie gewohnt das Abwehr- und Torhüterspiel sein. Man darf gespannt sein, welches Team besser aus den Startlöchern kommt. Angeworfen wird die Begegnung, die vom Unparteiischen Michael Machon geleitet wird, um 17:00 Uhr.