Vorbericht – 6. Spieltag vs. HG Jever/Schortens III (H)

– Vorbericht –

Regionsoberliga Ems Jade – Saison 2021/2022 – 6. Spieltag

TuS Holthusen vs. HG Jever/Schortens III

Samstag, 20.11.2021 – Anwurf: 17:00 Uhr
Spielort: Oberschule Weener (Floorenstraße, 26826 Weener)

Schiedsrichter: Peter Frerichs

Ausfälle: Thomas Janssen, Markus Janssen, Nico Havrilla, Lars de Buhr

Bilanz (seit der Saison 2010/2011): 0 Siege – 0 Unentschieden – 2 Niederlagen

Wenn man sich nach einem Spiel freut, mit weniger als 20 Toren verloren zu haben, hat man meistens gerade ein Testspiel gegen ein klassenhöheres Team hinter sich. Allerdings nicht, wenn man in der Regionsoberliga Ems Jade beheimatet ist und dort gegen die HG Jever/Schortens III spielen muss. Die Betonung liegt auf „muss“, denn die beiden Saisonspiele gegen diese Mannschaft sind für die Herrenhandballer des TuS Holthusen und auch für den Rest der Liga (mit Ausnahme von Emden) eine Qual und man ist froh, wenn man sich die beiden Packungen abgeholt hat und sich auf Gegner konzentrieren kann, die eher auf dem eigenen Niveau spielen und gegen die gute Ergebnisse oder auch Erfolgserlebnisse möglich sind. Am Sonnabend steht so ein „Tag der Qual“ wieder mal für die Rheiderländer an. Um 17:00 Uhr empfängt die Mannschaft um Trainer Johann Janssen das absolute Ausnahmeteam der HG zu einem mehr als ungleichen Duell. Denn gegen die Gäste, die in ihrem Kader Spieler mit Bundesliga-, Champions League- und Nationalmannschaftserfahrung aufweisen können und bei dem nur die wenigsten Akteure nicht mindestens mal in der 3. Liga gespielt haben, werden die Blau-Weißen nicht den Hauch einer Chance haben. So niederschmetternd dies auch klingen mag, ist es einfach die bittere Realität. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass bei den Hausherren zum jetzigen Zeitpunkt mit den langzeitverletzten Thomas und Markus Janssen, dem krankheitsbedingt ausfallenden Lars de Buhr und dem beruflich verhinderten Nico Havrilla lediglich vier Spieler fehlen und somit 16 Akteure zur Verfügung stehen. Selbst wenn man alle Spieler an Bord hätte, müsste es schon mit dem Teufel zugehen und bei den Gästen müssten etliche Leistungsträger fehlen, wenn man ein enges Spiel sehen bzw. ein nicht so deutliches Ergebnis erzielen will. Den knappen Erfolg gegen Emden in der Vorwoche einmal außen vor gelassen, belegen die bisherigen Ergebnisse der HG diese Aussagen eindrucksvoll: Vier „Schützenfeste“ durfte der verlustpunktfreie Serienmeister bereits feiern, im Schnitt gewann man jedes Spiel mit 25 Toren. Für den TuS geht es in diesem Spiel somit einzig und allein darum, sich so gut es geht zu wehren und nicht blind ins offene Messer zu laufen. Dies gelingt natürlich nur dann, wenn man sich im Angriff deutlich mehr bewegt als in Wilhelmshaven und die Gäste-Akteure in Bewegung bringt. So können sich dann eventuell Lücken ergeben, die es zu nutzen gilt. Außerdem sind die Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten sowie eine griffige Abwehr inklusive sehr guter Torhüter zwingende Voraussetzung für eine sich in Grenzen haltende Niederlage. Letztlich kann man in so einem Spiel aber nur überraschen, denn jeder rechnet mit einer hohen Pleite und vielleicht ist genau das die kleine Holthuser Chance, um mit einer guten Leistung und einem achtbaren Ergebnis ein kleines Ausrufezeichen zu setzen. Dies wird zumindest die Zielsetzung der Hausherren sein. Geleitet wird die Begegnung vom Unparteiischen Peter Frerichs. Aufgrund der aktuellen Warnstufe im Landkreis Leer weisen wir noch einmal darauf hin, dass der Einlass nur unter Einhaltung der 3G-Regelungen möglich ist.